Logo

Walz-e
geblogt am 29. 04. 2024

[] Auskunft vom Stadtarchiv Schwäbisch Gmünd: Sehr geehrter Herr Höpfner, bei dem genannten Hans Walz dürfte es sich um Johannes Walz (*27.12.1855 in Rot [heute Ortsteil von Bad Mergentheim], ✝18.02.1917 in Schwäbisch Gmünd) handeln, der das Haus Marktplatz 14 in Schwäbisch Gmünd besaß. Er hatte mit seiner Frau Elise geb. Eisele (*26.11.1865 in Schwäbisch Gmünd, ✝13.02.1936 ebenda) insgesamt neun Kinder, von denen vier kurz vor oder nach der Geburt oder im Säuglingsalter starben. Das vierte Kind (bzw. das zweitälteste Kind, das ins Erwachsenenalter überlebte) war Friedrich Johannes Walz (*08.03.1896 in Schwäbisch Gmünd, ✝22.07.1963 ebenda), bei dem es sich um Ihren Dragoner handeln dürfte. Johanna Elisabeth war die älteste Schwester (*08.02.1894 in Schwäbisch Gmünd, am 12.08.1922 verheiratet mit dem Landwirtschaftslehrer Hermann Bader, ✝29.09.1940 in Eichtersheim), Erwin Julius der jüngere Bruder (*13.01.1901 in Schwäbisch Gmünd, ✝03.02.1935 in Würzburg). Die beiden übrigen überlebenden Kinder waren Johannes Erasmus (*17.05.1899 in Schwäbisch Gmünd, ✝17.07.1986 in Weingarten) und Elisabeth Hedwig (*21.12.1903 in Schwäbisch Gmünd, ✝03.07.1929 ebenda). „Willibald“ scheint bei den Benediktinern ein beliebter Ordensname gewesen zu sein (vgl. z. B. hier), sodass es sich bei Johannes junior um den Benediktinerpater handeln könnte; ich kann aber auch nicht ausschließen, dass es sich um einen anderen Verwandten handelt. Mit freundlichen Grüßen Dr. Niklas Konzen

Meine Oma, Tante Elisabeth und Onkel August mit seinen Kindern (Onkel Franz nicht) waren anscheinend recht häufig zu Besuch bei Walz-Verwandten, schreiben aber selten die Namen, meist nur die Wohnorte: Bernsfelden, Hachtel. Ein Zweig könnte in die Bamberger Gegend, eine Agnes Rupp nach Lahnstein gezogen sein. Nach dem Krieg und dem Tod der Großmutter finde ich keine Erwähnungen dieser Verwandten mehr in Briefen (UPDATE 26.5.2024: Jetzt fand ich doch einen 14tägigen Besuch von Onkel Franz in Hachtel und einen von Onkel Augus ebda.) und erinnere mich auch an keine Erzählung von ihnen. Nur der Pater Willibald hat meiner Mutter noch in den 70er Jahren Fotos von sich mit Segenswünschen geschickt.[x]

zul. bearbeitet 2024-05-29 22:37:06